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Foto-Ausflug, September 2008

Von schillernden Faltern, technischen Details
und Traubenträumen;
2 Tage unterwegs mit dem Fotoclub St. Gallen
- aus der Sicht eines Gastes

Wortwörtlich zum Ausflug abgehoben haben wir am 6. und 7. September mit der Fotoclubreise 2008: Zum Flug durch Schweizer Paradiese, wie das Papiliorama (die Swiss Tropical Gardens), auf Entdeckungsreise im Centre Müller in Biel, dem Jura und den Weinbergen am Bielersee.

Ausflug Impressionen

Die sieben Mitglieder des Fotoclubs St. Gallen mit Partnerinnen/Partner genossen die zwei Tage Gemeinsamkeit, Lebensfreude, Schönheiten und das unerwartet schöne Wetter – Jede und Jeder auch mit und durch die eigene Linse.

Eine Auswahl an ‚getroffenen Bildsujets’ und ein etwas ergiebigerer Text erzählen Ihnen etwas mehr von den zwei Tagen. Auch hier gilt: Bilder sagen mehr als Worte! Ausserdem finden Sie einige Testimonials (Zitate), die beweisen, dass auch andere eine ähnliche Meinung wie ich vertreten …

Ich danke dem Fotoclub St. Gallen, dass ich zum zweiten Mal dabei sein durfte, und wiederum so herzliche Aufnahme fand. Ich werde auf jeden Fall weiter üben mit der Kamera, damit ich bald über den Passivstatus hinauswachsen und Eure Stimmung öfters geniessen kann.

Allen Besuchern der Website ebenfalls viel Spass. Auch die Qualität der Fotografien spricht meiner Meinung nach für sich und den Fotoclub St. Gallen!

Das Programm war schon längst bekannt, bestens rekognosziert und vorgekostet von Jolanda Knecht und Gerald Hudovernik. So traf sich am Samstag, 6. September 2008 frühmorgens um 6.45 Uhr ein munteres Grüppchen aufgestellter Hobby-Fotografen und -innen mit Begleitungen in St. Gallen. Auch Bernhard, dem geschätzten Präsidenten, konnte der schlechte Wetterbericht die Laune nicht verderben. Im Gegenteil: Die Freude, eine kleine Schweizerreise mit seinen Fotolinsen-Gefährten zu unternehmen, war ihm ins Gesicht geschrieben!

Melchior Loser mit dem Innerrhoderbus – und nebenbei ein nicht ganz unbekanntes Mitglied der Standeskommission AI (Regierung) – war ein aufmerksamer und äusserst hilfsbereiter Fahrer und Begleiter. Er machte uns auf manch Wissenswertes aufmerksam, chauffierte uns von Station zu Station und sorgfältigst auch durch engste jurassische Strassenpassagen.

Samstag:
Nach einem Zwischenhalt in Winterthur und Kaffeepause erreichen wir um 10 Uhr das Papiliorama in Kerzers. Schon vor den Türen der neuen, viel grosszügiger angelegten Sehenswürdigkeit erwartet uns eine zunehmend tropische Welt mit Kaffeeplantagen, Cattle (schottische Hochlandrinder), Wildtauben ...

Es ist für alle einfach faszinierend in die Welt der schillernden, schaukelnden Schmetter- linge - auch Sommervögel oder appenzellisch Fligflouders genannt - einzutauchen. Das Papiliorama (Tag), das Nocturama (Nacht) und der Jungle Trek machen den tropischen Lebensraum (fast) echt erlebbar und sind sehr einladend angelegt. Diverse Terrarien mit den grösseren und kleineren gefährlicheren und weniger „aamächeligen“ Reptilien und Insekten sind zu bestaunen. Manch unerwartete Gerüche begleiten und überraschen die Besucher, viel Wissens- und Schützenswertes wird für alle Altersgruppen angeboten. Unkomplizierte und gemütliche Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen und Picknicken ein.

Nachmittag: Im Centre Müller in Biel wird eine multidimensionale und auch audiovisuelle Führung geboten. Das technische Museum gibt wunderschöne Einblicke in die Zeit der Industrialisierung und des Maschinenbaus/-entwicklung. Wiederum haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich alle interessanten Details durch ihre Linsen zu Gemüte zu führen (überzeugen Sie sich selbst in der Bildgalerie).

Im weissen Pferd – „Au Cheval Blanc“ – kommt das kleine Grüppchen dann erstmals etwas zur Ruhe: Gastfreundschaft à la Suisse Romandie heisst uns willkommen. Ein gemütliches, umgebautes Bauerngut mit Dorfbeiz und gutbürgerlicher Küche rundet den Tag ab. Etwas müde von all den Eindrücken, jedoch zufrieden und mit viel Lachen beschliessen wir den ersten Tag im gemütlichen Freundeskreis.

Sonntag:
Und plötzlich scheint die Sonne! Melchior Loser bringt uns zum Ausgangspunkt für den ersten Teil der Wanderung durch die Reben. Ein herrlicher, ebenso romantischer wie aussichtsreicher Weg führt uns am Sonntagvormittag durch die Rebberge oberhalb des Bielersees. Was für ein Tagesbeginn! Im wohligen Sonnenschein schlendern wir und fotografiert sich die Gruppe Twann entgegen: pralle Trauben, einige wenige farbige Blätter, eine Segelregatta auf dem See – ist es noch Sommer oder doch schon etwas Herbst?

Ein echter Bielersee-Apéro im pittoresken Städtchen Twann und das feine Essen im Restaurant „Zum alten Schweizer“ lassen den Sonntag echt Sonntag werden und machen mich träumen … Gut haben wir am Nachmittag noch eine weitere schöne Etappe vor uns: Während die Einen es sich nicht nehmen lassen, das zweite Stück durch die Rebberge zu wandern, geniesst der andere Teil der Gruppe die Schifffahrt zur Petersinsel und nach La Neuveville und damit die Sicht vom See.

Alle an Board? En se rencontre à La Neuveville et malgrais tous: Um 16.30 Uhr ist es Zeit, die Rückfahrt anzutreten. Melchior Loser fährt jetzt Richtung Osten… und wir alle träumen noch eine Weile weiter von … und … geniessen die Sonne im Rücken!

Gut, haben wir all unsere Bild-Erinnerungen – ob sie wohl gut (genug) geworden sind … und seit Kurzem ja die Super Website des Fotoclubs St. Gallen. Dort können wir die besten Schüsse diskutieren und weiter geniessen.

Bis bald und auf Wiedersehen – spätestens in einem Jahr - liebe Freunde und Freundinnen! Oder wie man und frau im Fotoclub St. Gallen sagen:
„Alles Liebe, bis bald wieder und Gut Licht“

Astrid S. Schoch
September, 2008

Testimonials
Rolf und Esther:
Wir fanden es war ein sehr schöner Ausflug. Das Programm, das Essen und sogar das Wetter… alles hat wunderbar gepasst. Es waren für uns zwei richtig erholsame Tage. Auf diesem Weg allerbesten Dank den Organisatoren.“

Hanspeter: Die Kameradschaft, die grosse Abwechslung, das Kulturelle sowie auch das Kulinarische kamen nicht zu kurz.
und Margrith: Ich schätze das Erlebnis, das Papiliorama sowie den Sonntagsspaziergang durch die Reben.

Margrith und Bernhard – sozusagen his masters voice.
Wir haben es sehr geschätzt. Was uns besonders freut ist, dass der Club lebt. Die Stimmung war ausgezeichnet und wir durften zwei wunderschöne Tage erleben. Es stimmte einfach alles. Dass man auch noch etwas vor die Linse bekam, gehört natürlich zu einem Fotoclub Ausflug. Es stand genügend Freiraum für das Fotografieren zur Verfügung und auch für Nicht Föteler war es in keiner Weise langweilig. Spontan wurde ein Alternativprogramm mit Shopping und Sightseeing zusammengestellt. Auch das Gesellige kam nicht zu kurz.
Es hat sich bewährt, dass jedes Jahr ein anderes Mitglied den Ausflug vorbereitet. Damit wird das Programm bunt und immer wieder anders. Schön ist, dass stets andere Gegenden bereist werden. Jolanda und Gerald haben es dieses Jahr perfekt organisiert.

Gerald und Ursula:
Wir hatten grosse Freude, dass nach einer ereignisreichen, mehrteiligen Rekognoszierungs-Tour im Frühling dieses Jahres alles
so gut geklappt hat und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die zwei Tage rundum geniessen konnten – wir übrigens auch!

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Panoramen
Seit Jahrhunderten vermitteln Panoramen den Eindruck selber in einer Landschaft zu stehen und den Blick rund herum schweifen zu lassen.

Die Ausstellung Alpenpanoramen im Museum in Schwyz, welche auch der Fotoclub St. Gallen besucht hatte, zeigte das Panorama in Form einer kulturgeschichtlichen und technischen Entwicklung mit bahnbrechenden Innovationsschüben. 1845 gelang mit der Megaskop-Kamera von Friederich von Martens der Sprung vom Panoramagemälde zur Panoramafotografie.

Die Popularisierung begann aber erst mit dem biegsamen Film, als Eastman Kodak an der Weltausstellung von 1900 in Paris seine erste Panoramakamera mit einem Sichtwinkel von 112 Grad vorstellte.


Zu den Höhepunkten der Ausstellung zählen unteranderem Arbeiten des Pioniers Adolphe Braun (1812–1877), der mit der Johnson’schen Rotations-Camera unsere Bergwelt mit einem Winkel von 130 Gradeinfing, oder Aufnahmen von Emil Ganz (1879–1962) und Flugpanoramen von Emil Schulthess (1913–1996).

Wie sieht es heute aus? Natürlich gibt es Panoramakameras. Diese sind für Amateure jedoch meist unerschwinglich. Mittels geeigneter Programme lassen sich aber auch mit herkömmliche Kameras, qualitativ überzeugende Bilder anfertigen, bei welchen die Übergänge zwischen den einzelnen Aufnahmen nicht mehr feststellbar sind.
Interessant sind auch Panoramen aus unüblichen Bildwinkeln. Situationen, welche wir  umzusetzen versuchen.
Hier eine kleine Kostprobe.

Autobahnbrücke

Sitterbrücke


Projekt Südostbahn
Die Südostbahn hat in den letzten Jahren sämtliche Nahverkehrszüge ersetzt. Ein Thema für den Fotoclub St. Gallen. Wir waren rechtzeitig, um die verschiedenen Entwicklungsschritte im

u
Bild festzuhalten. Ein ideales Betätigungsfeld, um die verschiedensten Verarbeitungstechniken anzuwenden.

Termine werden entsprechend bekannt gegeben.

Stadler

Bahnhof

 
             
             
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